TV Hilpoltstein und TSV Greding erreichen
Endrunde
Ohne Gegentreffer im Playoff der Zwischenrunde: 4:0 gegen TSV Röthenbach/St. W.,
1:0 gegen TSV Berching
Als einzige Vereine aus dem Verbreitungsgebiet des Hilpoltsteiner Kurier haben
sich der Bezirksligist TV Hilpoltstein und der Kreisliga-Herbstmeister TSV
Greding am Samstagabend in Berching für die Endrunde der Hallenmeisterschaft im
Fußballkreis Neumarkt qualifiziert. Die Mannschaft von TV-Trainer Albert
Reitlinger siegte im Playoffspiel gegen den Kreisligisten TSV Röthenbach klar
mit 4:0, und die Schützlinge von TSV-Trainer Sigi Kobras setzten sich danach
durchaus überraschend mit 1:0 gegen den Bezirksoberligisten TSV Berching durch.
Erfolgloser Untermässinger Einsatz In den Gruppenspielen hatten Hilpoltstein und
Greding zuvor kurzen Prozess gemacht. Schon nach eineinhalb Stunden standen sie
als Playoff-Teilnehmer fest. Der Bezirksligist war dabei das Maß aller Dinge,
stellte in allen drei Spielen seine Dominanz unter Beweis und geriet in keinem
einzigen Moment ernsthaft in Bedrängnis kam. Greding war in der Gruppenphase
zwar ebenso wenig gefährdet, doch erweckte der TSV mit Ausnahme des
Playoffspiels gegen Berching den Anschein, als würde er sein Potential nicht
ausschöpfen. Für die DJK Untermässing war dagegen die Hallensaison trotz größter
Bemühungen nach der zweiten Niederlage in Gruppe A um exakt 19.28 Uhr beendet.
Bereits im Auftaktspiel gegen Hilpoltstein konnte die DJK Untermässing
unternehmen, was immer sie wollte · der Erfolg wollte sich einfach nicht
einstellen. Statt dessen erzielte mit Christian Hofmann mit einem kuriosen
Distanzschuss den Führungstreffer (2.) und legte in der 7. Minute den
2:0-Endstand nach. Einen Sieg mit zwei Toren Unterschied schaffte auch der TSV
Greding gegen Burthann. Nach nur 66 Sekunden hatte Ümit Usta die Führung
erzielt, doch die Mannschaft wurde sofort nachlässig, und so gelang Thomas Bock
kurz darauf der 1:1-Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel nutzte Tobias Kratzer
allerdings einen Burgthanner Patzer zur erneuten Gredinger Führung stellte mit
einem Solo in der Schlussminute den 3:1-Endstand. Mit einem 3:2-Erfolg im Derby
gegen die DJK Untermässing besiegelten die Gredinger im Anschluss das Turnieraus
der Lokalrivalen. Nach Treffern von Artur Ochsenkühn (4.), Alexander Wolfsteiner
(11.) und Thomas Harrer (13.) zum 3:0-Zwischenstand schien alles gelaufen zu
sein, als Andreas Daller mit seinen beiden Treffern in der 13. und 15. Minute
nochmals für Spannung sorgte. Doch zum Ausgleich sollte es nicht mehr reichen ·
die DJK Untermässing war deshalb ausgeschieden. Dieses Schicksal teilte die DJK
allerdings mit dem TSV Burgthann, der sich in seinem zweiten Gruppenspiel mit
2:4 dem TV Hilpoltstein geschlagen geben musste. Drei Treffer von Martin Meier
(4., 10., 13.) und ein weiterer Torerfolg von Christian Hoffmann (8.) standen
den nächsten Burgthanner Treffern von Alexander Bock zum 1:3 (12.) und
2:4-Endstand gegenüber (16.). Nachdem sich die DJK Untermässing zum Abschied
einen klaren, aber unbedeutenden 5:0-Sieg gegen den TSV Burgthann herausgespielt
hatte (Tore von Thomas Uldschmidt, Georg Summersammer, Wolfgang Neubauer und
Christian Eberle 2), kämpften Hilpoltstein und Greding um den Gruppensieg · eine
weitere klare Angelegenheit für den Bezirksligisten. Nach einem Freistoß von
Patrick Hurka (2.) und einem Treffer von Andreas Häusler (4.) waren die Weichen
schnell gestellt. Da war das 1:2 von Artur Ochsenkühn (10.) eher schmeichelhaft
für den TSV. Als dann Benjamin Preischl mit einer Zwei-Minuten-Strafe belegt
wurde, nutzte Hurka zwei Chancen zum 4:1-Endstand (14., 15.). So konsequent
machte der TV im Playoffspiel gegen den TSV Röthenbach weiter. Von der
Mittellinie erzielte Andreas Häusler die frühe Führung (2.), Martin Meier
erhöhte auf 2:0 (3.), und in der zweiten Halbzeit waren Häusler und Meier
jeweils noch einmal zur Stelle · 4:0 (10., 13.).
Drei Ehrentreffer für DJK Weinsfeld. Der Kreisliga-Herbstmeister TSV Greding war
anschließend nach nur 70 Sekunden auf der Siegesstraße gegen den
Bezirksoberligisten TSV Berching. Ümit Usta schlenzte den Ball an Torwart Klaus
Herold vorbei. In der Folge war aber nicht etwa der Gegner das Gredinger
Problem, sondern die eigene Chancenverwertung. Selbst aus besten Situationen
gelang dem TSV kein weiteres Tor. Trotzdem: Nach zweijähriger Abstinenz dürfen
sich die Gredinger wieder auf eine Hallenendrunde freuen.
Quelle: Hilpoltsteiner Kurier